Schriftgröße A+ A-

 
Stuttgart, 24.11.2017
 
 
Nach neun Jahren Wechsel an der Spitze des Landesseniorenrates: 

Roland Sing feierlich verabschiedet

Karl-Otto Völker vertritt künftig die Interessen der Älteren
Karl-Otto Völker (71) ist der neue Vorsitzende des Landesseniorenrates (LSR) von Baden-Württemberg, der die Interessen der 2,8 Millionen über 60Jährigen im Südwesten vertritt. Am Donnerstag hat ihn die Mitgliederversammlung (Vertreter der 42 Stadt- und Kreisseniorenräte sowie der 37 Landesverbände – von Alzheimergesellschaft bis Volkshochschulverband) in Leinfelden-Echterdingen mit großer Mehrheit gewählt.
Damit tritt er die Nachfolge von Roland Sing aus Leinfelden-Echterdingen an, der neun Jahre lang an der Spitze des Verbandes gestanden hatte. Dessen Engagement und seine Verdienste würdigten bei dieser Veranstaltung Staatsminister Klaus-Peter Murawski, Landtagsvizepräsident Wilfried Klenk sowie der Oberbürgermeister Roland Klenk von der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Die Mitgliederversammlung hat Sing zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Der neue Vorsitzende Völker aus Schorndorf war bereits seit 2013 stv. Vorsitzender des Landesseniorenrates. Von 1978 bis 2016 war er Stadtrat in seiner Heimatstadt Schorndorf. Von 1994 bis 2014 gehörte er dem Kreistag des Rems-Murr-Kreises an, davon von 2006 bis 2011 als Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er am 15. Oktober 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Völker ist Mitautor der Biographie „Gottlieb Daimler – Ein bewegtes Lebens“, die im Silberburg-Verlag erschienen ist. 
Zu seinen Stellvertretern wurden Prof. Dr. Uwe Bähr (Göppingen) und Nora JordanWeinberg (Ludwigsburg) gewählt und als Schatzmeister Bernd Ebert (Ravenstein). 
 
 
Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg vertritt die Interessen von 2,8 Millionen Älteren im Südwesten. Er ist ein Zusammenschluss von 42 Seniorenräten der Land- und Stadtkreise sowie 37 Verbänden und Organisationen, die landesweit in der Arbeit für und mit älteren Menschen engagiert sind. Er versteht sich als unabhängiger und weltanschaulich neutraler Anwalt und Partner für die Belange aller Generationen und beteiligt sich aktiv an der Meinungsbildung politischer Entscheidungsträger.