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Betreff: Regionaltagungen der Seniorenräte 2018 - Termine und Orte

Verteiler: KSR, SSR, OSR, Vorstand 

 

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Seniorenräte,

 informieren möchten wir Sie heute über die Termine der diesjährigen Regionaltagungen, zu denen alle Seniorenräte in Baden-Württemberg (Kreis-, Stadt- und Ortsseniorenräte) sowie unsere Vorstandsmitglieder eingeladen sind. 

Die Termine der vier Regionaltagungen sind:

 

  • für die Seniorenräte des Regierungsbezirks Stuttgart:
    Dienstag, 25. September 2018, 10 bis 16 Uhr
    Ludwigsburg, Gemeindesaal der Auferstehungskirche

 

  • für die Seniorenräte des Regierungsbezirks Freiburg:
    Dienstag, 9. Oktober 2018, 10 bis 16 Uhr
    Freiburg, Wohnstift Freiburg

 

  • für die Seniorenräte des Regierungsbezirks Karlsruhe:
    Dienstag, 16. Oktober 2018, 10 bis 16 Uhr
    Schwetzingen, Palais Hirsch

 

  • für die Seniorenräte des Regierungsbezirks Tübingen:
    Dienstag, 23. Oktober 2018, 10 bis 16 Uhr
    Balingen, Stadthalle

Wir bitten um Vormerkung. Die Einladungen zu den Tagungen mit den Programmen werden wir Ihnen Ende Juli zusenden.  Kooperationspartner der vier Tagungen ist der Demografiebeauftragte des Landes Baden-Württemberg Herr Thaddäus Kunzmann.

Die Regionaltagungen sollen dem Erfahrungsaustausch dienen. Deshalb bitten wir um Themenvorschläge. So möchten wir sicherstellen, dass wir diese Veranstaltungen auch in Ihrem Sinne planen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den vier Kreis-/Stadtseniorenräten Ludwigsburg, Freiburg, Rhein-Neckar-Kreis und Zollernalbkreis für die Ermöglichung der Tagungen und die Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Birgit Faigle

Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.

Geschäftsführerin

Kriegerstraße 3

70191 Stuttgart

Tel. 0711  61 38 24

Fax: 0711  61 79 65

birgit.faigle@lsr-bw.de

www.lsr-bw.de

Vereinsregister Stuttgart, VR 5073

Vorsitzender: Karl-Otto Völker

 

 

  

 

 

Stuttgart, 08.06.2018

  

Ältere Menschen besser beteiligen

 

Seniorenräte diskutieren in Pforzheim

 

Bei der Veranstaltung „Beteiligung von Seniorinnen und Senioren in Baden-Württemberg“ haben sich jetzt auf Einladung des Landesseniorenrates (LSR) in Kooperation mit Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und der „Allianz für Beteiligung“ 125 Seniorenräte und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Baden-Württemberg im Reuchlinhaus in Pforzheim getroffen und ausgetauscht

  

Viele ältere Menschen bringen sich bei Seniorenräten ein, um ihr Umfeld zu gestalten. Jedoch bestehen aktuell nur 182 Orts- oder Stadtseniorenräte in den insgesamt 1.100 Kommunen in Baden-Württemberg. Hier besteht Nachholbedarf.

 

Aber auch die Einstellung der Kommunalpolitik ist in einem Prozess der Änderung: Die Ablehnung „unsere Stadträte sind alt genug, die wissen was Senioren wollen“, ist immer weniger zu hören. Und vereinzelt werden schon Seniorenräte und Senioren-Beiräte in Zusammenarbeit mit der Kommune gegründet.

 

Aber da ist noch viel zu tun und darum denkt der LSR  darüber nach, eine Änderung zur Gemeindeordnung auf den Weg zu bringen, um für Senioren die gleichen Rechte und Pflichten wie für Jugendliche einzufordern. Wir meinen, dass nur die Zusammenarbeit aller Generationen zielfördernd ist.

  

Drei Dinge sind besonders wichtig: Erstens müssen die Älteren nach den Themen gefragt werden, die ihnen vor Ort wichtig sind. Diese  müssen zweitens in den allgemeinen gesellschaftlichen Dialog vor Ort eingeflochten werden. Hierbei geht es nicht nur um die Bedürfnisse älterer Menschen, sondern auch ihre Erfahrung in vielen Lebensbereichen ist von Nutzen für die ganze Gesellschaft. Und drittens müssen Beteiligungsformate zum Einsatz kommen, in denen sich ältere Menschen gut einbringen können.

 

Die seit langem in Baden-Württemberg bestehende Struktur der Seniorenräte ist dabei hilfreich. Auf diesem Weg entsteht vor Ort eine Beteiligungskultur, die mit Blick auf ältere Menschen Bedürfnisse ernst nimmt, Teilhabe ermöglicht, Erfahrungswissen wertschätzt und nach Wegen sucht, damit alle Generationen davon profitieren können. 

 

Wer die Zukunft einer älter werdenden Bevölkerung gestalten will, der muss dafür sorgen, dass Ältere ihren Alltag möglichst lange und weitestgehend selbstständig in den eigenen vier Wänden bewältigen können. Der LSR erkennt hier großen und dringenden Handlungsbedarf. Die Seniorenräte unterstützen dabei ganz aktiv. 

 

Baden-Württemberg kann, wie kein anderes Bundesland, auf ein langjähriges erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement zurückblicken. Der LSR erwartet von den politisch Verantwortlichen im Land, in den Kommunen und Landkreisen, dass sie das ehrenamtliche Engagement, insbesondere unter dem Aspekt des demografischen Wandels, nachhaltig unterstützen. 

  

 Verantwortlich für diese Pressemitteilung:

 Birgit Faigle, Geschäftsführerin des LSR

 

Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg vertritt die Interessen von 2,8 Millionen Älteren im Südwesten. Er ist ein Zusammenschluss von 42 Seniorenräten der Land- und Stadtkreise sowie 38 Verbänden und Organisationen, die landesweit in der Arbeit für und mit älteren Menschen engagiert sind. Er versteht sich als unabhängiger und weltanschaulich neutraler Anwalt und Partner für die Belange aller Generationen und beteiligt sich aktiv an der Meinungsbildung politischer Entscheidungsträger.

 

 
Stuttgart, 24.11.2017
 
 
Nach neun Jahren Wechsel an der Spitze des Landesseniorenrates: 

Roland Sing feierlich verabschiedet

Karl-Otto Völker vertritt künftig die Interessen der Älteren
Karl-Otto Völker (71) ist der neue Vorsitzende des Landesseniorenrates (LSR) von Baden-Württemberg, der die Interessen der 2,8 Millionen über 60Jährigen im Südwesten vertritt. Am Donnerstag hat ihn die Mitgliederversammlung (Vertreter der 42 Stadt- und Kreisseniorenräte sowie der 37 Landesverbände – von Alzheimergesellschaft bis Volkshochschulverband) in Leinfelden-Echterdingen mit großer Mehrheit gewählt.
Damit tritt er die Nachfolge von Roland Sing aus Leinfelden-Echterdingen an, der neun Jahre lang an der Spitze des Verbandes gestanden hatte. Dessen Engagement und seine Verdienste würdigten bei dieser Veranstaltung Staatsminister Klaus-Peter Murawski, Landtagsvizepräsident Wilfried Klenk sowie der Oberbürgermeister Roland Klenk von der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Die Mitgliederversammlung hat Sing zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Der neue Vorsitzende Völker aus Schorndorf war bereits seit 2013 stv. Vorsitzender des Landesseniorenrates. Von 1978 bis 2016 war er Stadtrat in seiner Heimatstadt Schorndorf. Von 1994 bis 2014 gehörte er dem Kreistag des Rems-Murr-Kreises an, davon von 2006 bis 2011 als Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er am 15. Oktober 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Völker ist Mitautor der Biographie „Gottlieb Daimler – Ein bewegtes Lebens“, die im Silberburg-Verlag erschienen ist. 
Zu seinen Stellvertretern wurden Prof. Dr. Uwe Bähr (Göppingen) und Nora JordanWeinberg (Ludwigsburg) gewählt und als Schatzmeister Bernd Ebert (Ravenstein). 
 
 
Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg vertritt die Interessen von 2,8 Millionen Älteren im Südwesten. Er ist ein Zusammenschluss von 42 Seniorenräten der Land- und Stadtkreise sowie 37 Verbänden und Organisationen, die landesweit in der Arbeit für und mit älteren Menschen engagiert sind. Er versteht sich als unabhängiger und weltanschaulich neutraler Anwalt und Partner für die Belange aller Generationen und beteiligt sich aktiv an der Meinungsbildung politischer Entscheidungsträger.