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im Dezember 2017

Seniorenclub Weissach im Tal e.V.

 

Scheckübergabe an den Ortsseniorenrates Weissach im Tal durch den Seniorenclub 55+ Weissach im Tal e.V.

 

„Wir unterstützen gerne den Ortsseniorenrat bei seinen Bemühungen für unsere Senioren was Gutes zu tun“, so der Vorsitzende des Seniorenclub Weissach im Tal, Roland Schlichenmaier, bei der Übergabe eines Schecks. Bei der Gestaltung des Areals „Ochsengarten“ setzte sich der Ortsseniorenrat (OSR) Weissach im Tal besonders ein, indem er anregte dort etwas für die Gesundheit der Bevölkerung anzubieten. Geräte zur körperlichen Ertüchtigung wurden und werden dort installiert. Da dazu Geld fehlte, entschloss sich der Seniorenclub zu einer Spende in Höhe von 500 Euro. Anlässlich der Clubweihnachtsfeier überreichte Vorsitzender Roland Schlichenmaier (links) einen symbolischen Scheck an den OSR-Sprecher des Klaus Werner.

 

 

                                                                                                                                                             18.12.2017

 

Karl-Heinz Pscheidl

 

Kreisseniorenrat und Orts- und Stadtseniorenräte des Rems-Murr-Kreises besuchen den Landtag

 

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Petra Häffner, GRÜNE, besuchten Mitglieder des Kreisseniorenrats und von Orts- und Stadtseniorenräten des Rems-Murr- Kreises am 15.12.2017 den Landtag in Stuttgart. Leider hatte Frau Häffner wegen einer Ausschusssitzung (NSU) keine Zeit für ein intensives Gespräch. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen die interessierten Seniorenvertreter zu begrüßen und mit ihnen zusammen zu Mittag zu Essen. Auch ein fröhliches „Grüß Gott“ von Ministerpräsident Kretschmann „gehörte“ zum Programm.  

 

Eine Stunde lang konnte den Abstimmungen zu einem Teil des Etats für die Jahre 2018 / 2019 gefolgt werden. Die einzelnen Positionen (den Abgeordneten natürlich bekannt) des Haushalts über die Beschluss gefasst wurde, waren den Zuhörerinnen und Zuhörern im Detail nicht bekannt. Eine Diskussion über die Positionen erfolgte wohl vorher in den Ausschüssen. Es war für uns Besucher (wie vielleicht auch für die Abgeordneten) leicht ermüdend, auch wenn dank der Sitzungsleitung durch den stv. Landtagspräsidenten Wilfried Klenk zügig abgestimmt wurde. Deutlich wurde aber, dass Demokratie ihren Preis hat, denn während dieser Stunde forderten Abgeordnete der AFD zweimal eine namentliche Abstimmung. Da zieht sich solch ein Verfahren natürlich in die Länge.

Für uns war es trotzdem interessant, so etwas auch einmal mitzuerleben.

18.12.2017            

Volksbank Stuttgart spendet für den Bürgerbus Weinstadt

 

Die Bürgerbus-Testphase ist erfolgreich abgeschlossen. Der StadtSeniorenRat Weinstadt (SSR) wird nun eine genaue Auswertung der Ergebnisse durchführen. Sicher ist aber jetzt schon, dass  das Vorhaben im nächsten Jahr startet. Sicher ist auch, dass der Bürgerbus durch Spenden finanziert werden soll. Der Regionaldirektor der Volksbank Stuttgart/Weinstadt Markus Schmid äußerte sich allgemein sehr positiv zu der Arbeit des SSR und besonders zu diesem Projekt. Er  überreichte Waltraud Bühl, der ersten Vorstandssprecherin des SSR, und ihrem Stellvertreter Bernhard Dippon einen Scheck über 2000 Euro und versprach auch weitere Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten. Der SSR bedankte sich bei der Volksbank für diese großzügige Spende.      

 

 

04.12.2017

 

 

 

  

Bürgerbus-Testphase erfolgreich abgeschlossen

 

Die achtwöchige Testphase des Bürgerbusses endete am 30. November.

 

Waltraud Bühl, erste Vorstandssprecherin des StadtSeniorenRats Weinstadt (SSR) hat aus diesem Anlass die Akteure des Projekts eingeladen, um ihnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken und um über ihre Erfahrungen zu diskutieren. Sie begrüßte die Anwesenden Marion Harsch (Omnibus-Dannenmann/Ansprechstelle Bürgerbus), Steffen Lenz (Koordinator Bürgerbus), die Fahrer Gert Aldinger, Michael Freitag, Iris Gaupp, Hans-Jürgen Jähnisch, Hermann Unrath (verhindert war Frank Hermsdorf), die SSR-Vorstandsmitglieder  Bernhard Dippon (Arbeitskreis Bürgerbus), Walter Gabler (DRK), Brigitte Krahmer, Gerhard Volk (Pressesprecher). Waltraud Bühl erwähnte, dass diese Testphase jetzt schon positiv bewertet werden könne und dass nach der Auswertung der Ergebnisse und nach intensiver Planung dieses Projekt im nächsten Jahr im Realbetrieb beginnen kann. Sie bedankte sich besonders bei Marion Harsch, die wohl „das meiste Fett abgekriegt“ hätte, musste sie doch alle Wünsche und kritische Anmerkungen der Fahrgäste am Telefon entgegen nehmen und Fragen beantworten wie zum Beispiel: Warum fährt der Bus nur an bestimmten Tagen? Warum muss man sich anmelden? Warum verkehrt der Bus nur in Weinstadt? Iris Gaupp und ihre Fahrerkollegen konnten aber vornehmlich positive Rückmeldungen geben: Die Fahrgäste haben Verzögerungen wohlwollend in Kauf genommen („wir haben ja Zeit“), waren für „nette“ Gespräche mit den Chauffeuren dankbar, manche haben sie sogar mit Schokolade und Gebäck beschenkt, haben im Durchschnitt fünf Euro als Spende hinterlassen, wohlwissend, dass das Taxi zwei Mal 8 Euro gekostet hätte, waren dankbar dafür, dass sie an der Haustüre abgeholt wurden und nicht zur Haltestelle des Busses, der Bahn gehen mussten. Fazit der Fahrer: „Wir haben erfahren, dass diese Menschen gespürt haben, dass wir das gerne machen und dass wir ihnen helfen wollen“. Viele wertvolle Anregungen, Tipps und Vorschläge für die Fortsetzung des Projekts wurden diskutiert, sie werden in die Planung mit einbezogen. (gv)

 

 

 

Das Bild zum Bericht "Bürgerbus" zeigt von links: Steffen Lenz, Marion Harsch, Michael Freitag, Gert Aldinger, Hans-Jürgen Jähnisch, Iris Gaupp, Hermann Unrath. (Foto: Volk)

 

26.11.2017

Thaddäus Kunzmann wird Demografiebeauftragter des Landes

  • Porträt Thaddäus Kunzmann

     

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann wird Demografiebeauftragter der Landesregierung. Er ist Ansprechpartner für alle Belange des demografischen Wandels und soll Lösungskonzepte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Er arbeitet hauptamtlich und ist gegenüber der Landesregierung nicht weisungsgebunden.

Das Kabinett hat den ehemaligen Landtagsabgeordneten Thaddäus Kunzmann zum Demografiebeauftragten des Landes bestellt. Das teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha nach der Sitzung des Ministerrats mit. Der Demografiebeauftragte soll als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen, die Wirtschaft und soziale Akteure im Land dienen und die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Herausforderungen sowie Lösungskonzepte der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Zur Unterstützung seiner Arbeit erhält der Demografiebeauftragte eine beim Sozial- und Integrationsministerium angesiedelte Geschäftsstelle mit zwei Mitarbeitern. Er arbeitet hauptamtlich und ist gegenüber der Landesregierung nicht weisungsgebunden.

Minister Lucha gratulierte Thaddäus Kunzmann zu seiner Ernennung. „Die Landesregierung widmet der Bewältigung der Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel entstehen, große Aufmerksamkeit. Dabei spielen Themen wie ein altersgerechtes Leben und Wohnen, eine möglichst wohnortnahe Pflege sowie die beträchtlichen Potenziale der älteren Menschen bei der Bewältigung der gesellschaftlichen Veränderungen eine wichtige Rolle. Jede Person, die sich in diesem wichtigen Querschnittsthema engagiert, für die Auseinandersetzung damit wirbt und als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht, ist ein Gewinn für unser Land. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“

Mit der Einrichtung eines Demografiebeauftragten setzt die Landesregierung eine Vorgabe des Koalitionsvertrages um. In seiner Funktion wird der Demografiebeauftragte eng mit den zuständigen Ministerien im Land zusammenarbeiten. Die Einrichtung der Stelle des Demografiebeauftragten ist zunächst für fünf Jahre vorgesehen. Vor Ablauf dieses Zeitraums wird eine Evaluation erfolgen.

 

 

 

 

26.11.2017 

 

Zum neuen Vorsitzenden des Landesseniorenrates wurde

 

Herr Karl-Otto Völker

 

gewählt.

 

Wir gratulieren ihm und wünschen ihm alles Gute für die neue, anspruchsvolle Aufgabe zum Wohle der etwa 2,8 Millionen über 60-jährigen in Baden-Württemberg.

 

 

 

Verleihung des Bürgerpreises Rems-Murr 2017

                                                                                                                                                                 Juli 2017

Bei der Verleihung des Bürgerpreises Rems-Murr 2017 steht auch der Kreisseniorenrat im Rampenlicht

Die „Initiative Gesundheit im Alter“ des Kreisseniorenrates Rems-Murr (KSR) ist ein Gewinner. Im Rahmen der Verleihung Bürgerpreis Rems-Murr in Waiblingen wurde der KSR in der Kategorie Alltagshelden zum ersten Preisträger gekürt. In seiner Laudatio würdigte Pfarrer Rainer Hinzen vor allem das jahrelange Engagement des Kreisseniorenrates im Gesundheitswesen.

 

„Der Kreisseniorenrat Rems-Murr e. V. engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 unter anderem intensiv in dem Themengebiet ‚Gesundheit im Alter‘ “, so Pfarrer Hinzen. Dabei werde auch zukunftsorientiert gedacht und Themen wie die Telemedizin und moderne Assistenzsysteme aufgegriffen. Die Telemedizin ist ein Bestandteil von Altersassistenzsystemen, einer innovativen Versorgung von Senioren im Alltag. Solche Assistenzsysteme unterstützen im Alltag, indem sie beispielsweise durch sensorische Überwachung anzeigen, ob die Tabletten genommen wurden, ob der Herd noch an ist, wenn man das Haus verlässt, wenn man ungewöhnlich lange im Bett liegt – und vieles mehr.

 

Der Kreisseniorenrat war zudem bei der Planung des Neubaus der Klinik in Winnenden aktiv eingebunden. Den KSR-Vertretern war und ist es dabei sehr wichtig, dass ausreichend Betten für ältere Menschen und Räumlichkeiten zur Reha oder Ergotherapie vorhanden sind. Der Verein biete den Bürgern außerdem den Service von Wohnberatern an, die auf Unterstützungsmöglichkeiten im Kreis hinweisen. Rainer Hinzen betonte außerdem: „In jedem Landkreis gibt es einen Kreispflegeplan, mit dessen Hilfe versucht wird, dass genügend Heimplätze in Pflegeheimen der Region zur Verfügung stehen. An der Erstellung dieses Plans war der Kreisseniorenrat aktiv beteiligt.“

 

Der Verein nehme sich aktiv den Themen, die durch den demografischen Wandel einer immer älteren Altersstruktur entstehen, an und engagiere sich hier weit über das übliche Maß hinaus. „Besonders beeindruckt hat die Jury, dass der Kreisseniorenrat klar aufzeigt, wie die Digitalisierung im Bereich von Altersassistenzsystemen gerade für ältere Menschen neue Chancen bietet“, erklärte Pfarrer Hinzen und fügte an: „Die Senioren können länger in ihrem gewohnten Umfeld leben und erhalten eine bessere gesundheitliche Versorgung.“ Es zeichne sich eine Wechselwirkung ab: Indem ältere Menschen moderne Technik nutzen, findet auch mehr Akzeptanz der neuen Technik statt.

 

Hinzen abschließend: „All das war Anlass genug für die Jury, die Initiative Gesundheit im Alter des Kreisseniorenrats mit dem Bürgerpreis Rems-Murr 2017 auszuzeichnen.“                                                                                    Jük/pm