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 Initiative Allianz für Beteiligung e.V. Stuttgart

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EINLADUNG 21. März 2019 | 17.00 - 22.00 Uhr

LANGE NACHT DER PARTIZIPATION

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Liebe Allianz-Netzwerkmitglieder und
Allianz-Interessierte,
 
Hiermit laden wir Sie sehr herzlich zur „
Langen Nacht der Partizipation“ am 21. März 2019 von 17.00 – 22.00 Uhr in den Räumen der Universität Stuttgart ein.

Die Veranstaltung ermöglicht Engagierten in Baden-Württemberg, ihre Projekte im Bereich Bürgerbeteiligung vorzustellen, gemeinsam zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.
Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, wird die Veranstaltung im Rahmen eines moderierten Gesprächs eröffnen.
 
Wenn Sie Ihr Projekt bei der „Langen Nacht der Partizipation“ vorstellen möchten, freuen wir uns über Ihren Vorschlag. Projektvorschläge nehmen wir über das Anmeldeformular
zur Veranstaltung bis zum 21.2.2019 entgegen.
 
Der Anmeldeschluss für eine Teilnahme an der Langen Nacht der Partizipation ist der 15.3.2019, die Anmeldung erfolgt ebenfalls über das Anmeldeformular
.

Die Teilnahmeplätze sind begrenzt, wir bitten daher um zeitnahe Anmeldung. Eine Teilnahme ist kostenfrei.
 
Die „Lange Nacht der Partizipation“ ist ein Format, um den Austausch, das Voneinanderlernen sowie die Vernetzung im Bereich der Bürgerbeteiligung zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zu fördern. Bereits mehrfach wurde sie in Vorarlberg in Österreich mit großem Erfolg durchgeführt. In Stuttgart wird die Veranstaltung von 20 Studierenden der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg und der Allianz für Beteiligung erstmalig organisiert. Kooperationspartner der Veranstaltung sind die Führungsakademie Baden-Württemberg sowie der Städtetag Baden-Württemberg.
 
  allianz-fuer-beteiligung.de 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

 

mit dieser Mail möchte ich Sie über zwei Veranstaltungen im März 2019 informieren, die für Sie von Interesse sein könnten. Außerdem möchte ich Sie auf die neue Online-Plattform „Gesellschaftsmonitoring Baden-Württemberg“ und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage der Bertelsmann Stiftung hinweisen. Hier können Sie neue Impulse für eine faktenbasierte Sozialpolitik gewinnen.

 

 

 

Demografie-Debatte Deutschland in Baden-Württemberg - gemeinsame Veranstaltung mit dem Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) - am Freitag, 15. März 2019, im Haus der Volksbank Stuttgart, Börsenplatz 3

 

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die Chancen des Landes Baden-Württemberg zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels. Dazu gehören die Bereiche Prävention & Gesundheit, Wohnen im Alter, Mobilität im Alter und Digitalisierung in einer alternden Gesellschaft. Die Demografie-Debatte Deutschland will die bereits gemachten Anstrengungen vorstellen und neue Initiativen anregen.

 

Die Agenda der Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie im Internet unter diesem Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/demografiebeauftragter/aktuelles-und-termine/

 

 

 

Demografietagung „Aktiv älter werden“ - Kooperationsveranstaltung mit dem Württembergischen Landesportbund e. V. (WLSB) - am Donnerstag, 21. März 2019, im SpOrt im Neckarpark in Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19

 

Der organisierte Sport leistet einen wichtigen Beitrag, die Gesundheit der immer älter werden Gesellschaft möglichst lange zu erhalten. Mit dieser Gemeinschaftsveranstaltung wollen wir auf die Herausforderungen, die sich aus einer älter und auch hochaltrig werdenden Gesellschaft ergeben, aufmerksam machen. Die Tagung bringt kommunale Entscheidungsträger sowie Vereinsvertreter und -verantwortliche zusammen, um dieses gesamtgesellschaftliche Thema zu diskutieren.

 

Die Agenda der Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie im Internet unter diesem Link: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/demografiebeauftragter/aktuelles-und-termine/

 

 

 

Sie haben hier die Möglichkeit, den demografischen Wandel in verschiedenen Bereichen aktiv mitzugestalten und die Chancen, die er mit sich bringt, zu nutzen. Über Ihr Interesse würde ich mich sehr freuen.

 

 

 

Online-Portal und repräsentative Bevölkerungsumfrage zum „Gesellschaftsmonitoring Baden-Württemberg“

 

In Kooperation des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg mit dem Statistischen Landesamt und der Bertelsmann Stiftung wurde eine sehr interessante Plattform und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zum gesellschaftlichen Zusammenhalt online gestellt. Sozialminister Manfred Lucha hat im Rahmen einer Landespressekonferenz am 4. Februar 2019 mit Frau Dr. Stephanie Saleth, Leiterin der FamilienForschung im Statistischen Landesamt, die neue Plattform gemeinsam vorgestellt. Eine zielgerichtete und nachhaltige Sozial- und Gesellschaftspolitik für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen benötigt eine zuverlässige Datengrundlage. Das Gesellschaftsmonitoring stellt deshalb zentrale Kennzahlen zu neun Themenbereichen bereit. Dies sind die Bereiche Armut und Reichtum, Integration, Familie und Zusammenleben, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen, bürgerschaftliches Engagement, Gleichstellung, Inklusion, Gesundheit, Demografie. Die Indikatoren machen gesellschaftliche Entwicklungen und Trends sichtbar und liefern gezielte Informationen zu den wichtigen sozialen Fragestellungen. Sie dienen als sehr gute „Materialsammlung“ und werden jährlich durch aktuelle Daten aktualisiert.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim „Durchstöbern“. Bitte wählen Sie hierzu diesen Link: https://www.gesellschaftsmonitoring-bw.de/.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Thaddäus Kunzmann
Demografiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg

 

Postadresse:
Else-Josenhans-Straße 6, 70173 Stuttgart

 

Besucheradresse:
Königstraße 44, 70173 Stuttgart

 

Tel.: 0711 279-3364
Fax: 0711 279-3367
E-Mail: info@demografiebeauftragter.bwl.de
Internet: www.demografiebeauftragter-bw.de

 

 

 

 

Neuwahl der Seniorenvertretung in Backnang

 

Demnächst ist es wieder so weit: Im April steht die Wahl der Backnanger Seniorenvertretung an. Als Senioren* in Backnang haben Sie die Möglichkeit, einen Ihrer Vorstellung entsprechenden Kandidaten* für die nächste Legislaturperiode zu wählen.

 

Seit April 2015 sind wir Seniorenvertreter* – Rosemarie Baur-Schwozer, Manfred Wörner, Charlotte Clement und Hanne Mörtl – dabei, Dinge anzugehen, die die Senioren* am Ort betreffen.

 

So geht es etwa um die Frage, ob genügend Ruhebänke in der Stadt zur Verfügung stehen oder ob das Angebot der „netten Toilette“ und der öffentlichen Toiletten den Bedürfnissen der Senioren* gerecht wird.

 

Ein größeres Projekt, das momentan an erster Stelle steht, ist die erneute Vergabe des Siegels „Seniorenfreundlicher Service“.

 

Um die notwendige Kommunikation untereinander zu gewährleisten, treffen wir vier Seniorenvertreter* uns sowohl in kleiner Runde als auch im erweiterten Kreis mit einer Gruppe engagierter Backnanger Senioren* in regelmäßigen Abständen.

 

Darüber hinaus nehmen wir zu zweit als Seniorenvertreter* an den ca. viermal pro Jahr stattfindenden Sitzungen des Jugend- und Sozialausschusses teil, um die Belange der Backnanger Senioren* vorzutragen.

 

Als Seniorenvertreter* arbeiten wir ehrenamtlich und werden dabei vom Seniorenbüro unterstützt. Durch den Kontakt mit dem Kreisseniorenrat bekommen wir Einblick in viele Dinge, die generell für Senioren* von Bedeutung sind und können Ideen mit anderen Seniorenvertretungen austauschen.

 

Vielleicht sind Sie daran interessiert, sich als Kandidat* aufstellen zu lassen? Oder möchten Sie sich auf andere Weise engagieren? Dann kontaktieren Sie das Seniorenbüro oder schreiben Sie an seniorenvertretung@backnang.de

 

Die BKZ wird Sie rechtzeitig über die Wahl informieren; auch das Seniorenbüro ist gerne bereit, Fragen hierzu zu beantworten.

 

Über Ihre Kandidatur würden wir uns sehr freuen.

 

Vor allem aber: Versäumen Sie nicht, Ihr Wahlrecht auszuüben!

 

Rosemarie Baur-Schwozer, Seniorenvertreterin                                              

 

Anmerkung: Der Einfachheit halber wurde nur in entsprechenden Fällen (*) die männliche Form verwendet.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Anfang diesen Jahres haben wir bei den Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs nachgefragt, ob ein Demografiekonzept oder eine Demografiestrategie vorliege bzw. in Planung sei.

 

Die Auswertungen unserer Umfrage haben wir in Zusammenarbeit mit der FaFo – FamilienForschung beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg in Form einer Karte umgesetzt. Diese Karte wurde jetzt auf die Internetseite der FamilienForschung gestellt. Falls Sie Interesse haben, können Sie sich gerne hier „umsehen“:

 

https://www.statistik-bw.de/FaFo/Management/Demografiekonzepte.jsp

 

Und falls der Link auch auf Ihrer Internetseite erscheinen soll, freuen wir uns, wenn Sie ihn dort einfügen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thaddäus Kunzmann

Demografiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg

Postadresse:

Else-Josenhans-Str. 6, 70173 Stuttgart 

Besucheradresse:

Königstr. 44, 70173 Stuttgart

Tel.: (0711) 279-33 64

Fax: (0711) 279-33 67

 

E-Mail: info@demografiebeauftragter.bwl.de

Internet: www.demografiebeauftragter-bw.de

 

 

 

Der Kreisseniorenrat hat seinen Zweck und seine Tätigkeitsfelder bei der Senioren Union - Stadtverband Backnang -

am 7. Dezember 2018 vorgestellt.

 

 

 

 

 

von links nach rechts: Wolf-Eberhard von Hennigs (SU), Gerhard Dannwolf (KSR), Waltraud Bühl (KSR), Jürgen Krüger (SU)

 

 

jUHU                                                                                                                                                                    23.11.2018

 

vor einigen Tagen erhielt Herr Schlichenmaier die Nachricht, dass  jUHU-Redakteur Jürgen Klein gestürzt ist und schwere Kopfverletzungen erlitten hat. Der Krankheitsverlauf ist derzeit nicht absehbar. Das hat natürlich gewaltige Auswirkungen auf das Magazin jUHU, denn er war die „Seele“ dessen. Im Moment kann noch nicht eingeschätzt werden wie es weitergeht. Wir haben die Bitte, dass alle Texte bzw. Beiträge etc. ab sofort nur noch an Herrn Schlichenmaier Roland Schlichenmaier (rs@schlichenmaier.de) gerichtet werden. Evtl. auch schon in den letzten Wochen Herrn Klein übersandte Texte sollten nochmals an Herrn Schlichenmaier gehen.

Es ist eine schwere Situation die Herr Schlichenmaier zu meistern hat. Doch für die Familie Klein ist sie ungleich schwerer.

 

An dieser Stelle ergeht ein herzlicher Genesungswunsch an

Herrn Klein.

 

Der demografische Wandel im Rems- Murr-Kreis

Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats - Rems-Murr - Kreis e.V. in Murrhardt

Frau Waltraud Bühl, die 1. Vorsitzende des  KSR,  begrüßte am 25.10.2018 zahlreiche Mitglieder in der Festhalle in Murrhardt zur Mitgliederversammlung. Als Gastredner konnte der Demografiebeauftragte des Landes Baden-Württemberg  Thaddäus Kunzmann gewonnen werden. Herr Kunzmann erläuterte die Problematik des demografischen Wandels an sich selbst, er sei, so seine Aussage, Teil des geburtenstarken Jahrgangs. In ungefähr 10 bis 15 Jahren geht dieser Jahrgang in den Ruhestand, mit allen Konsequenzen, was Rente und die Pflege betrifft. Die nachfolgenden Jahrgänge sind schwächer, sollen aber die Rentenbeiträge aufbringen und das Pflegepersonal stellen.

Die Geburtenrate liegt im Moment statistisch bei  1,57 Geburten. Wenn diese Zahl konstant bleibt, hat sich die Bevölkerung Baden-Württembergs in 100 Jahren halbiert.

Ohne Zuzug gibt es keine Stabilisierung der Bevölkerungsstruktur, in diesem Zusammenhang wäre sicher eine Diskussion über ein Einwanderungsgesetz sinnvoll.

 Laut einer Prognose werden Gebiete in Nordwürttemberg, im mittleren Schwarzwald, sowie auf der Schwäbischen Alb bis 2035 mehr als 5% ihrer Bevölkerung verlieren.

Um Zuzüge von Jüngeren zu generieren muss das Umfeld stimmen und das erfordert weitreichende Maßnahmen die folgende Punkte betreffen:

Erschwinglicher Wohnraum, Breitbandausbau des Internet, funktionierender öffentlicher Personennahverkehr, Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Diese Punkte sind bereits heute nicht ausreichend gelöst, die Situation wird sich also noch verschärfen.  Für die Infrastruktur in den Kommunen hat das Konsequenzen, denn nur mit Kaufkraft und Nachfrage lassen sich Versorgungseinrichtungen halten.

Auch die Gesundheitsfürsorge ist im Hinblick auf die demografische Entwicklung  nicht ermutigend. Schuld daran ist die Schieflage der gesetzlichen Krankenkassen. Es werden pro Jahr  150 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen ausgegeben, im Gegensatz zu 221 Milliarden Euro für Krankheiten.

·         Was brauchen wir also für die Zukunft?
Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, Verdoppelung der KFW- Mittel für altersgerechten Ausbau,

·         Änderung der Priorität des Busverkehrs, heute richtet er sich noch am Schülerverkehr aus.

·         Angebote für Bürgerbusse, Ruftaxis, …..

·         Der öffentliche Raum muss sich auf Hochbetagte einstellen, Ruhebänke, Toiletten…

Nach diesem sehr interessanten Vortrag sprachen der Staatsekretär  Herr  Wilfried Klenk und der Bürgermeister von Murrhardt,  Herr Mößner jeweils ein Grußwort.

Anschließend erfolgten die Regularien, die zu einer Mitgliederversammlung gehören, Kassenbericht und Entlastung des Vorstands. Als neuer Kassenprüfer wurde Herr Dr. Dieter Schenkel aus Oppenweiler einstimmig gewählt.

Am Schluss der Veranstaltung  bedankte sich die  1. Vorsitzende  Waltraud Bühl für die erwiesene Gastfreundschaft  der Stadt Murrhardt bei Herrn Bürgermeister Mößner.

 

Karl-Heinz Pscheidl, KSR

 

Digitaler Nachlass

 

Der Normalbürger versteht unter Nachlass oder Erbe  meistens Dinge, die mit Geld verbunden sind, also Immobilien, Geldwerte, Konten. Mittlerweile sind im Zuge der Entwicklung, dass heute fast jeder einen Computer und ein smartphone besitzt und auch nutzt, neue „ erbliche „ Gesichtspunkte aufgetaucht.

 

Wir hinterlassen bei  jeder Benutzung dieser Geräte Spuren im Netz, auch wenn wir diese nicht sehen.

 

Wir speichern persönliche Briefe, emails, Fotos, öffentliche Profile in facebook auf dem Computer oder im smartphone .  Wir haben  Benutzerkennungen, sowie Passwörter für ebay, amazon, paypal und  onlinebanking. Wir beziehen vielleicht kostenpflichtige  Apps und Antivirenprogramme, legen Daten in clouds ab und benützen  whatsapp.

 

Doch wir leben nicht ewig. Was geschieht nach unserem Tod mit all diesen Daten  ? Oder noch viel früher, wir sind durch Krankheit so stark eingeschränkt, dass eine Nutzung   nicht mehr möglich ist.

 

Hier einige Hinweise wie man mit diesem Problem umgehen kann:

 

  • Zunächst  auflisten, welche Plattformen benützt wurden.

  • Zugang zu den relevanten Zugangsdaten herstellen, also Benutzerkennungen sowie Passwörter notieren.

  • Rechtssichere Festlegung treffen, wer in welcher Weise die Auflösung regeln soll, diese Vertrauensperson im Testament festlegen, oder in anderer schriftlicher Form benennen.

  • Was hat mit den privaten Dateien, wie Briefen, Fotos zu geschehen ?

  • Welche Verträge sind zu kündigen. Die Verträge müssen bei  jedem  einzelnen Anbieter gekündigt werden

    Soll das Gerät an  andere Personen verkauft oder verschenkt werden, alle Daten löschen  und das smartphone in den Werkszustand zurücksetzen.

 

Das Internet bietet auch Hilfen an z.b. über das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

 

Digitaler Nachlassdienst“z.B. https://www.columba.de/de/

 

bzw. „Schutzbrief“: Das beauftragte Unternehmen informiert Internet-Anbieter, mit denen es zusammenarbeitet, über den Verstorbenen, worauf die Internet-Anbieter nach möglichen Konten recherchieren. Dann wird im Sinne des Auftraggebers verfahren. Vorteil: es gehen keine Passwörter an Unbefugte.

 

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale empfiehlt:

 

       • Zugangsdaten und Anweisungen, was mit den Konten zu geschehen hat, sicher hinterlegen und für Vertrauensperson(en) der eigenen Wahl zugänglich zu machenhttp://machts-gut.de/downloads/Checkliste_Tipps_Nachlass.pdfoderhttp://imbstudent.donau-uni.ac.at/daten-nach-dem-tod/wp-content/uploads/2016/09/checkliste_digitaler_nachlass.pdf

       • Tipps für Hinterbliebene: http://machts-gut.de/downloads/Checkliste_Tipps_Hinterbliebene.pdf

 

Karl-Heinz Pscheidl, KSR

 

Frau Bühl begrüßt Frau Rahner-Göhring anlässlich des Vortrages am 11.10.2018 über das Digitale Erbe im Seniorentreff in Backnang.

Am Ende der gut besuchten Veranstaltung bedankt sie sich auch im Namen der Zuhörer ganz herzlich.

 

 

„Mit 66 Jahren … ist noch lange nicht Schluss!“

 

Der Singkreis des StadtSeniorenRats Weinstadt singt auch moderne Schlager

 

Der Himmel hing voller drohender Gewitterwolken, das Thermometer zeigte immer noch 30 Grad im Schatten, die Luftfeuchtigkeit war fast so hoch wie in  einer Waschküche, erste Regentropfen fielen …  Aber das alles hat an diesem Sommerabend 20 sangesfreudige Seniorinnen und Senioren nicht davon abgehalten,  zur gewohnten Singstunde des StadtSeniorenRats Weinstadt (SSR) zu kommen. Normalerweise ist die Gruppe wesentlich größer! Waltraud Bühl, die Vorstandssprecherin des SSR und die Organisatoren des Singkreises  Viktor Prosser und Karlheinz Müller  haben dem musikalischen Leiter Carlo Falkenstein „neues“ Liedgut mitgebracht. „Das sind Lieder aus dem Repertoire der Großheppacher Sänger - „Großheppach singt“, die wir hier im Otto-Mühlschlegel-Haus noch nicht gesungen haben, es sind auch modernere dabei“, erwähnte Viktor Prosser.

 

Dem Vorschlag des Pianisten, gleich mit einem neuen Lied zu beginnen, erwiderten einige der Sänger schüchtern: „Können wir nicht mit einem bekannten Lied anfangen?“ Nach dieser Aufwärmrunde waren dann die neuen Lieder – auch dank der mitreißenden Klavierbegleitung – kein Problem mehr. So klappte auch beim zweiten Anlauf das Udo-Jürgens-Lied „Mit 66 Jahren … ist noch lange nicht Schluss“ überzeugend gut.

 

Die Singstunden finden jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, jeweils 18 – 19:30 Uhr im Otto-Mühlschlegel-Haus Weinstadt-Endersbach, Strümpfelbacher Straße 63 statt. Jede Seniorin, jeder Senior ist dazu herzlich eingeladen. Kommen Sie einfach mal vorbei und singen Sie mit! (GV)

 

 

Der neue Seniorenkompass ist da!

 

Die Stadt Weinstadt und der StadtSeniorenRat Weinstadt (SSR) freuen sich, allen Seniorinnen und Senioren Weinstadts den neuen, überarbeiteten Seniorenkompass 2018-2020 präsentieren zu können. Oberbürgermeister Scharmann schreibt in seinem Grußwort: “… Für Seniorinnen und Senioren hat sich die Angebotsvielfalt in Weinstadt in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert. Daher ist es von großer Bedeutung, dass es eine gut strukturierte Übersicht über Angebote für Freizeit, Hilfen für den Alltag und Pflege, Beratung und Unterstützung gibt. Aus diesem Grund hat der Stadtseniorenrat … in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung den Seniorenkompass in seiner mittlerweile fünften Auflage entwickelt. Der Seniorenkompass soll für all diejenigen eine nützliche Hilfe sein, die ihr Leben im Alter aktiv gestalten wollen und an den vielen Angeboten, die es in unserer Stadt gibt. Teilhaben wollen.“

 

Der Seniorenkompass wird in den nächsten Tagen an alle Bürgerinnen und Bürger über 60 per Post verschickt, außerdem liegt er zum Mitnehmen in allen Rathäusern aus.

 

 

Landesseniorentag am 04.07.2018 in Waldkirch. „ Wir mischen mit „.

 

Mitglieder des Kreisseniorenrats des Rems-Murr- Kreises besuchten am 4. Juli den Landesseniorentag in Waldkirch.

 

Minister Manne Lucha vom Sozialministerium lobte in seiner Ansprache das ehrenamtliche Engagement der Senioren und betonte, der demografische Wandel  bedeute nicht nur Bedrohung, sondern auch Aufgabe. Er erwähnte, dass das Land Mittel für „ Quartier 2020 „ zur Verfügung stelle, bei diesem Vorhaben soll das Zusammenleben von Jung und Alt gefördert werden.

 

Der Demografiebeauftragte der Landesregierung, Thaddäus Kunzmann, richtete einen Blick in die Zukunft. Er als Mitglied der geburtenstarken Jahrgänge wird in 15 Jahren möglicherweise auf Pflege angewiesen sein, leider folgen nur noch geburtenschwache Jahrgänge. Wo sollen dann die Fachkräfte herkommen ?  Der heutige Fachkräftemangel ist nur der Anfang.

 

Von 1100 Kommunen im Land haben nur 180 eine Seniorenvertretung. Der Landesseniorenrat macht sich für eine Änderung des § 41 der Gemeindeordnung stark, die eine verpflichtende Beteiligung von Seniorenvertretungen  vorsieht.

 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion an der Andreas Schwarz( Grüne ), Andreas Stoch ( SPD), Klaus Burger ( CDU), Christine Baum ( AFD ), und Hans-Ulrich Rühlke ( FDP ) teilnahmen, zeigten sich in dieser Frage doch erhebliche Unterschiede.  Allein  Christine Baum war für die Änderung des § 41, alle anderen Teilnehmer sprachen  von Freiwilligkeit oder die Gemeindeordnung sei nicht das richtige Instrument, sowie Senioren seien ja schon in anderen Gremien vertreten und hätten dort Einfluss.

 

Man sieht, es gibt noch genügend zu tun.

 

Karl-Heinz Pscheidl, KSR                                                                                                                                                                11.07.2018

 

 

Noch besser werden?

 

Die Weichen dafür stellte der KSR Rems-Murr für seine Mitglieder und alle Räte. Diese 16 Vertreter der Interessen der Älteren waren sich einig: Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen müssen sie weitergeben und noch besser informieren. Deshalb hatte die Vorsitzende Waltraud Bühl ins Bildungszentrum Schmerlenbach eingeladen. Für den intensiven, stets zielgerichteten Meinungsaustausch gewann sie die erfahrene Moderatorin Christine Hug vom Rathaus Fellbach. Heiß wurde unter deren Regie diskutiert. Auch die Eckpunkte aus dem siebten Altenbericht der Bundsregierung (eingebracht vom Berater Werner Geiser, LRA Waiblingen) erörterte man.  Die in drei Arbeitsgruppen gewonnenen  Ideen sollen in absehbarer Zeit erneut besprochen werden um feststellen, was konnte man wie bzw. warum nicht realisieren. Das gilt auch für die anderen Planungen, ebenfalls für ein noch besseres gesellschaftliches Miteinander.

 

Möglich war der Workshop weil die Kreissparkasse den KSR 2017 mit dem Bürgerpreis würdigte.

 

 Hans-Jörg Eckardt                                                                                                                                              18.06.2018

 

im Dezember 2017

Seniorenclub Weissach im Tal e.V.

 

Scheckübergabe an den Ortsseniorenrates Weissach im Tal durch den Seniorenclub 55+ Weissach im Tal e.V.

 

„Wir unterstützen gerne den Ortsseniorenrat bei seinen Bemühungen für unsere Senioren was Gutes zu tun“, so der Vorsitzende des Seniorenclub Weissach im Tal, Roland Schlichenmaier, bei der Übergabe eines Schecks. Bei der Gestaltung des Areals „Ochsengarten“ setzte sich der Ortsseniorenrat (OSR) Weissach im Tal besonders ein, indem er anregte dort etwas für die Gesundheit der Bevölkerung anzubieten. Geräte zur körperlichen Ertüchtigung wurden und werden dort installiert. Da dazu Geld fehlte, entschloss sich der Seniorenclub zu einer Spende in Höhe von 500 Euro. Anlässlich der Clubweihnachtsfeier überreichte Vorsitzender Roland Schlichenmaier (links) einen symbolischen Scheck an den OSR-Sprecher des Klaus Werner.

 

 

                                                                                                                                                             18.12.2017

 

Karl-Heinz Pscheidl

 

Kreisseniorenrat und Orts- und Stadtseniorenräte des Rems-Murr-Kreises besuchen den Landtag

 

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Petra Häffner, GRÜNE, besuchten Mitglieder des Kreisseniorenrats und von Orts- und Stadtseniorenräten des Rems-Murr- Kreises am 15.12.2017 den Landtag in Stuttgart. Leider hatte Frau Häffner wegen einer Ausschusssitzung (NSU) keine Zeit für ein intensives Gespräch. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen die interessierten Seniorenvertreter zu begrüßen und mit ihnen zusammen zu Mittag zu Essen. Auch ein fröhliches „Grüß Gott“ von Ministerpräsident Kretschmann „gehörte“ zum Programm.  

 

Eine Stunde lang konnte den Abstimmungen zu einem Teil des Etats für die Jahre 2018 / 2019 gefolgt werden. Die einzelnen Positionen (den Abgeordneten natürlich bekannt) des Haushalts über die Beschluss gefasst wurde, waren den Zuhörerinnen und Zuhörern im Detail nicht bekannt. Eine Diskussion über die Positionen erfolgte wohl vorher in den Ausschüssen. Es war für uns Besucher (wie vielleicht auch für die Abgeordneten) leicht ermüdend, auch wenn dank der Sitzungsleitung durch den stv. Landtagspräsidenten Wilfried Klenk zügig abgestimmt wurde. Deutlich wurde aber, dass Demokratie ihren Preis hat, denn während dieser Stunde forderten Abgeordnete der AFD zweimal eine namentliche Abstimmung. Da zieht sich solch ein Verfahren natürlich in die Länge.

Für uns war es trotzdem interessant, so etwas auch einmal mitzuerleben.

18.12.2017            

Volksbank Stuttgart spendet für den Bürgerbus Weinstadt

 

Die Bürgerbus-Testphase ist erfolgreich abgeschlossen. Der StadtSeniorenRat Weinstadt (SSR) wird nun eine genaue Auswertung der Ergebnisse durchführen. Sicher ist aber jetzt schon, dass  das Vorhaben im nächsten Jahr startet. Sicher ist auch, dass der Bürgerbus durch Spenden finanziert werden soll. Der Regionaldirektor der Volksbank Stuttgart/Weinstadt Markus Schmid äußerte sich allgemein sehr positiv zu der Arbeit des SSR und besonders zu diesem Projekt. Er  überreichte Waltraud Bühl, der ersten Vorstandssprecherin des SSR, und ihrem Stellvertreter Bernhard Dippon einen Scheck über 2000 Euro und versprach auch weitere Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten. Der SSR bedankte sich bei der Volksbank für diese großzügige Spende.      

 

 

04.12.2017

 

 

 

  

Bürgerbus-Testphase erfolgreich abgeschlossen

 

Die achtwöchige Testphase des Bürgerbusses endete am 30. November.

 

Waltraud Bühl, erste Vorstandssprecherin des StadtSeniorenRats Weinstadt (SSR) hat aus diesem Anlass die Akteure des Projekts eingeladen, um ihnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken und um über ihre Erfahrungen zu diskutieren. Sie begrüßte die Anwesenden Marion Harsch (Omnibus-Dannenmann/Ansprechstelle Bürgerbus), Steffen Lenz (Koordinator Bürgerbus), die Fahrer Gert Aldinger, Michael Freitag, Iris Gaupp, Hans-Jürgen Jähnisch, Hermann Unrath (verhindert war Frank Hermsdorf), die SSR-Vorstandsmitglieder  Bernhard Dippon (Arbeitskreis Bürgerbus), Walter Gabler (DRK), Brigitte Krahmer, Gerhard Volk (Pressesprecher). Waltraud Bühl erwähnte, dass diese Testphase jetzt schon positiv bewertet werden könne und dass nach der Auswertung der Ergebnisse und nach intensiver Planung dieses Projekt im nächsten Jahr im Realbetrieb beginnen kann. Sie bedankte sich besonders bei Marion Harsch, die wohl „das meiste Fett abgekriegt“ hätte, musste sie doch alle Wünsche und kritische Anmerkungen der Fahrgäste am Telefon entgegen nehmen und Fragen beantworten wie zum Beispiel: Warum fährt der Bus nur an bestimmten Tagen? Warum muss man sich anmelden? Warum verkehrt der Bus nur in Weinstadt? Iris Gaupp und ihre Fahrerkollegen konnten aber vornehmlich positive Rückmeldungen geben: Die Fahrgäste haben Verzögerungen wohlwollend in Kauf genommen („wir haben ja Zeit“), waren für „nette“ Gespräche mit den Chauffeuren dankbar, manche haben sie sogar mit Schokolade und Gebäck beschenkt, haben im Durchschnitt fünf Euro als Spende hinterlassen, wohlwissend, dass das Taxi zwei Mal 8 Euro gekostet hätte, waren dankbar dafür, dass sie an der Haustüre abgeholt wurden und nicht zur Haltestelle des Busses, der Bahn gehen mussten. Fazit der Fahrer: „Wir haben erfahren, dass diese Menschen gespürt haben, dass wir das gerne machen und dass wir ihnen helfen wollen“. Viele wertvolle Anregungen, Tipps und Vorschläge für die Fortsetzung des Projekts wurden diskutiert, sie werden in die Planung mit einbezogen. (gv)

 

 

 

Das Bild zum Bericht "Bürgerbus" zeigt von links: Steffen Lenz, Marion Harsch, Michael Freitag, Gert Aldinger, Hans-Jürgen Jähnisch, Iris Gaupp, Hermann Unrath. (Foto: Volk)

 

26.11.2017

Thaddäus Kunzmann wird Demografiebeauftragter des Landes

  • Porträt Thaddäus Kunzmann

     

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann wird Demografiebeauftragter der Landesregierung. Er ist Ansprechpartner für alle Belange des demografischen Wandels und soll Lösungskonzepte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Er arbeitet hauptamtlich und ist gegenüber der Landesregierung nicht weisungsgebunden.

Das Kabinett hat den ehemaligen Landtagsabgeordneten Thaddäus Kunzmann zum Demografiebeauftragten des Landes bestellt. Das teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha nach der Sitzung des Ministerrats mit. Der Demografiebeauftragte soll als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen, die Wirtschaft und soziale Akteure im Land dienen und die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Herausforderungen sowie Lösungskonzepte der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Zur Unterstützung seiner Arbeit erhält der Demografiebeauftragte eine beim Sozial- und Integrationsministerium angesiedelte Geschäftsstelle mit zwei Mitarbeitern. Er arbeitet hauptamtlich und ist gegenüber der Landesregierung nicht weisungsgebunden.

Minister Lucha gratulierte Thaddäus Kunzmann zu seiner Ernennung. „Die Landesregierung widmet der Bewältigung der Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel entstehen, große Aufmerksamkeit. Dabei spielen Themen wie ein altersgerechtes Leben und Wohnen, eine möglichst wohnortnahe Pflege sowie die beträchtlichen Potenziale der älteren Menschen bei der Bewältigung der gesellschaftlichen Veränderungen eine wichtige Rolle. Jede Person, die sich in diesem wichtigen Querschnittsthema engagiert, für die Auseinandersetzung damit wirbt und als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht, ist ein Gewinn für unser Land. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“

Mit der Einrichtung eines Demografiebeauftragten setzt die Landesregierung eine Vorgabe des Koalitionsvertrages um. In seiner Funktion wird der Demografiebeauftragte eng mit den zuständigen Ministerien im Land zusammenarbeiten. Die Einrichtung der Stelle des Demografiebeauftragten ist zunächst für fünf Jahre vorgesehen. Vor Ablauf dieses Zeitraums wird eine Evaluation erfolgen.

 

 

 

 

26.11.2017 

 

Zum neuen Vorsitzenden des Landesseniorenrates wurde

 

Herr Karl-Otto Völker

 

gewählt.

 

Wir gratulieren ihm und wünschen ihm alles Gute für die neue, anspruchsvolle Aufgabe zum Wohle der etwa 2,8 Millionen über 60-jährigen in Baden-Württemberg.

 

 

 

Verleihung des Bürgerpreises Rems-Murr 2017

                                                                                                                                                                 Juli 2017

Bei der Verleihung des Bürgerpreises Rems-Murr 2017 steht auch der Kreisseniorenrat im Rampenlicht

Die „Initiative Gesundheit im Alter“ des Kreisseniorenrates Rems-Murr (KSR) ist ein Gewinner. Im Rahmen der Verleihung Bürgerpreis Rems-Murr in Waiblingen wurde der KSR in der Kategorie Alltagshelden zum ersten Preisträger gekürt. In seiner Laudatio würdigte Pfarrer Rainer Hinzen vor allem das jahrelange Engagement des Kreisseniorenrates im Gesundheitswesen.

 

„Der Kreisseniorenrat Rems-Murr e. V. engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 unter anderem intensiv in dem Themengebiet ‚Gesundheit im Alter‘ “, so Pfarrer Hinzen. Dabei werde auch zukunftsorientiert gedacht und Themen wie die Telemedizin und moderne Assistenzsysteme aufgegriffen. Die Telemedizin ist ein Bestandteil von Altersassistenzsystemen, einer innovativen Versorgung von Senioren im Alltag. Solche Assistenzsysteme unterstützen im Alltag, indem sie beispielsweise durch sensorische Überwachung anzeigen, ob die Tabletten genommen wurden, ob der Herd noch an ist, wenn man das Haus verlässt, wenn man ungewöhnlich lange im Bett liegt – und vieles mehr.

 

Der Kreisseniorenrat war zudem bei der Planung des Neubaus der Klinik in Winnenden aktiv eingebunden. Den KSR-Vertretern war und ist es dabei sehr wichtig, dass ausreichend Betten für ältere Menschen und Räumlichkeiten zur Reha oder Ergotherapie vorhanden sind. Der Verein biete den Bürgern außerdem den Service von Wohnberatern an, die auf Unterstützungsmöglichkeiten im Kreis hinweisen. Rainer Hinzen betonte außerdem: „In jedem Landkreis gibt es einen Kreispflegeplan, mit dessen Hilfe versucht wird, dass genügend Heimplätze in Pflegeheimen der Region zur Verfügung stehen. An der Erstellung dieses Plans war der Kreisseniorenrat aktiv beteiligt.“

 

Der Verein nehme sich aktiv den Themen, die durch den demografischen Wandel einer immer älteren Altersstruktur entstehen, an und engagiere sich hier weit über das übliche Maß hinaus. „Besonders beeindruckt hat die Jury, dass der Kreisseniorenrat klar aufzeigt, wie die Digitalisierung im Bereich von Altersassistenzsystemen gerade für ältere Menschen neue Chancen bietet“, erklärte Pfarrer Hinzen und fügte an: „Die Senioren können länger in ihrem gewohnten Umfeld leben und erhalten eine bessere gesundheitliche Versorgung.“ Es zeichne sich eine Wechselwirkung ab: Indem ältere Menschen moderne Technik nutzen, findet auch mehr Akzeptanz der neuen Technik statt.

 

Hinzen abschließend: „All das war Anlass genug für die Jury, die Initiative Gesundheit im Alter des Kreisseniorenrats mit dem Bürgerpreis Rems-Murr 2017 auszuzeichnen.“                                                                                    Jük/pm