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    Gespräch des KSR mit Landrat

    Letzter Informationsaustausch mit dem scheidenden Landrat

     

    Von Karl-Heinz Pscheidl

     

    Ende März fand ein letztes Gespräch des Vorstands des Kreisseniorenrats, vertreten durch Heinz Weber, Waltraud Bühl ,Christa Cepa-Reitzel , Roland Schlichenmaier, Gerhard Dannwolf und Karl-Heinz Pscheidl , mit Herrn Landrat Fuchs in Waiblingen statt. Als Vertreter des Landratsamtes war noch Werner Geiser anwesend. Landrat Fuchs erwähnte die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat und meinte, dass man die hohe Wertigkeit des KSR schon an der Tatsache ablesen könne, dass in den Ausschüssen des Kreistages Vertreter des KSR Rederecht hätten.

    Ein wichtiges Thema im weiteren Gespräch war natürlich das Klinikum in Winnenden. Der neue Leiter der Klinik Dr. Nickel plant zusammen mit den Gremien den Ausbau des Angebotes, also nicht nur Grund- und Regelversorgung, sondern „Highlights“, wie die Schaffung einer Hauptabteilung Onkologie und Gefäßchirurgie, die jeweils von einem Chefarzt geleitet wird. Weiter ist geplant , die Geriatrie, also die Abteilung, die sich speziell um ältere Patienteninnen und Patienten kümmert, ebenfalls als Hauptabteilung mit einem Chefarzt zu etablieren.

     

    Probleme, die von der Bevölkerung immer wieder angesprochen werden, lange Wartezeiten in der Ambulanz und Beschwerden über das Essen, werden in Angriff genommen.

     

    Die Stadt Murrhardt hat sich um die Einrichtung eines Pflegestützpunktes beworben. Die Genehmigung eines solchen Stützpunktes hängt sehr stark von den Sozialkassen ab.

     

    Sehr gut findet Landrat Fuchs, dass im Landkreis dieses Jahr wieder ein Theaterstück, „ Der ungebetene Gast“ zu den Themen „ Enkeltrick, Computersicherheit und Internetbanking „stattfinden wird. Die Aktion wird von der KSK Waiblingen, der Aktion sicherer Landkreis und der Polizei unterstützt. Wo die einzelnen Aufführungen stattfinden, findet man auf der homepage des Kreisseniorenrats.

     

    Eine Fachtagung des ÖPNV findet im Herbst diesen Jahres statt. Ziel ist die Klärung der Tarifstrukturen. Der Vorsitzende des KSR, Heinz Weber, fordert in diesem Zusammenhang eine Seniorenpartnerkarte, die 10 % -20 % billiger sein sollte.

     

    Senioren – und behindertengerechte Gestaltung von Bahnhöfen und besonders Bahnsteigen ist ein wichtiges Thema. Die Lösung des Problems ist schwierig, weil sowohl die Bahn, die Kommunen und das Land unter einen Hut gebracht werden müssen und es geht ums Geld.

     

    Die Problematik der hausärztlichen Versorgung ist ebenfalls aktuell. So gibt es Fälle, in denen ein Mediziner zwar die Stelle eines Hausarztes innehat, aber für die Allgemeinheit nicht mehr praktiziert. In der Statistik gilt die Stelle aber als besetzt. Es soll eine Differenzierung der Bedarfsmittel erfolgen.

     

    Über die zahnärztliche Versorgung von Heimbewohnern sollte Frau Dr. Hannes vom MDK angesprochen werden, der Landkreis ist dafür nicht zuständig.

     

    Landrat Fuchs schloss das Gespräch mit der Bitte und der Hoffnung, dass auch unter seinem Nachfolge die Zusammenarbeit auf allen Ebenen wie bisher gut funktionieren werde.

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