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    Mitgliederversammlung 2011

    Kritik an der Klinikplanung
    Der Kreis-Seniorenrat fordert eine geriatrische Abteilung
    Remshalden. Der Seniorenrat bleibt dabei: Die neue Rems-Murr-Klinik in Winnenden braucht eine geriatrische Abteilung. Diese Pläne seien allerdings ins Stocken geraten, weil bisher kein Leiter der Abteilung gefunden wurde.  

    Die Geriatrie ist eines der Themen, um die sich der Kreisseniorenrat des Rems-Murr-Kreises kümmert. Als seine Aufgabe sieht er an, die Sorgen und Nöte der älteren Generation zu vertreten. Dabei haben die Senioren schon einiges erreicht, schreibt der Kreisseniorenrat in einer Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung in Remshalden. Angefangen bei der Einrichtung eines „Runden Tisches“ vom Erfahrungsaustausch bis zu konkreten Maßnahmen, wie beispielsweise die aktive Schulung und Zertifizierung von Handwerksbetrieben.

    Der in seinem Amt als erster Vorsitzender einstimmig wiedergewählte Heinz Weber machte zuvor mit einem Zitat des Arztes und Humanisten Albert Schweitzer deutlich, wie der Kreisseniorenrat seine Aufgabe sieht: „Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn dies ist die Zeit, in der ich leben werde.“
    Für mehr Seniorenräte im Kreis

    Deshalb sei die Gründung von Seniorenräten in den Städten und Gemeinden weiter ein Schwerpunkt. Auenwald, Weissach im Tal, Rudersberg, Plüderhausen und Welzheim sind derzeit erste Kandidaten. Zudem erhöhe die Maßnahme, dass bei den Sitzungen des Kreisseniorenrates jeweils ein Vertreter der Orts- beziehungsweise Stadtseniorenräte anwesend ist, die Transparenz der Arbeit.

    Als Beweis, dass die Seniorenarbeit angenommen wird, ist für Weber auch die Seniorenmesse 2011 in Schorndorf, die vom dortigen Seniorenrat unter der Regie von Falk-Dieter Widmaier ausgerichtet wurde. 68 Aussteller lockten über 2000 Besucher in die Barbara-Künkelin-Halle.

    Gebremst wurde dagegen die Euphorie beim Arbeitskreis Senioren, der sich ausschließlich um die neue Rems-Murr Klinik kümmert. Die Einrichtung einer geriatrischen Abteilung mit 40 bis 60 Betten sei ins Stocken geraten. Solche Einrichtungen sind laut Aussage von Klinik-Geschäftsführer Jürgen Winter nur mit einem geriatrischen Leiter möglich, der bisher aber noch nicht gefunden ist. In diesem Punkt bleibe der Kreisseniorenrat jedoch hartnäckig und fordere in den kommenden Wochen klare Aussagen.

    Heinz Weber nannte unter anderem als weitere Aufgaben die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sowie die Mitarbeit im neuen Arbeitskreis in der Agentur für Arbeit. Die 22-stellige Kontonummern ab 2012 sei ein heißes Eisen, das mit den Banken besprochen wird. Als großen Erfolg wertet der Vorsitzende den Wegfall der Sperrfrist beim VVS-Seniorenticket.
    Weber bleibt erster Vorsitzender

    Die Wahlen ergaben die gewohnte Führungsmannschaft:

    1. Vorsitzender: Heinz Weber (Fellbach)

    Stellvertreter: Falk-Dieter Widmaier (Schorndorf)

    Stellvertreterin: Waltraud Bühl (Weinstadt)

    Schriftführer: Gerhard Dannwolf (Backnang)

    Schatzmeister: Roland Hassler (Aspach)

    Pressereferent: Roland Schlichenmaier (Weissach i.T.)

    Revisoren: Heidrun Klemke (Remshalden) und Horst Zwicker (Winnenden)

    Der KSR-Vorstand bis 2014 von links: R.Schlichenmaier, G.Dannwolf, H.Zwicker, H.Klemke, H.Weber, W.Bühl, R.Hassler, F.-D.Widmaier

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